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17.06.2005
Pressemitteilung
CDU-Konzept für Betreuung von
Kleinstkindern
"Lust auf Familie, aber auch
Lust auf Verantwortung unter einen Hut bringen und
steigern"
Die
CDU Hainburg wird in Kürze ihr Konzept zur Betreuung von
Kleinstkindern vorlegen. Nach ausführlichen Beratungen
während ihrer jüngsten Klausurtagung verfolgen die
Christdemokraten ein "Splitting-Modell". Zum einen
könnte ein Teil der Kindertagesstättenplätze, die
künftig nicht mehr zu besetzen sind, in Krippenplätze
für Kinder unter drei Jahren umgewandelt werden, zum
anderen wird das Konzept der Landesregierung für mehr
Tagesmütter und -väter weiter unterstützt.
CDU-Fraktionschef Jürgen Harrer erklärte, dass die
Gemeinde Hainburg somit jungen Eltern ein flexibles
Angebot unterbreiten könne, um Familie und Beruf besser
vereinbaren zu können. "Wir sind nach wie vor der
Meinung, dass die beste Betreuung von Kleinkindern in
der Familie gewährleistet ist", sagte Harrer. Wenn das
jedoch nicht möglich sei, werde ein Angebot geschaffen,
das "sowohl Lust auf Familie, aber auch Lust auf
Verantwortung unter einen Hut bringt und stärkt."
Voraussetzung für ein solches Angebot sei aber, vorab
die Kostenfrage zu klären.
"Wir müssen wissen, welche Kosten auf die Gemeinde und
welche Kosten auf die Eltern zukommen, dann können wir
endgültig entscheiden, welchen Weg wir gehen können",
sagte Harrer. Dies sei auch im Interesse der Eltern. Er
sei aber zuversichtlich, dass "wir in der
Gemeindevertretung über alle parteipolitischen
Interessen hinweg einen gemeinsamen Weg finden werden."
Derzeit gebe es in Hainburg bereits elf gemeldete
Tagesmütter und –väter, die Kindertagesstätten würden
insgesamt bereits acht Krippenplätze für Kinder unter
drei Jahren anbieten. "Wir fangen also nicht bei Null
an, aber wir wollen das Angebot ausbauen", und "Wir
haben gute Ideen, diese müssen nun auf ihre
Durchführbarkeit hin überprüft werden", betont der
CDU-Fraktionsvorsitzende.
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