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20.09.2005

Pressemitteilung

 

CDU, FDP und Grüne lehnen Pförtnerampel ab.

Hainburg - In der jüngsten Gemeindevertretung haben CDU, FDP und Grüne einen BfH-Antrag abgelehnt, eine Pförtnerampel am Ortseingang von Hainstadt von Klein-Auheim kommend zu installieren. CDU-Fraktionsgeschäftsführer Walter Schmid begründete die Ablehnung seiner Fraktion. "Der Vortrag einer Verkehrs­expertin im Verkehrsausschuss hat deutlich gemacht, dass eine Pförtnerampel für eine Gemeinde wie Hainburg kein geeignetes Mittel zur Schadstoffbegrenzung darstellt", erklärte Schmid. "An den Ortsrandlagen würde sogar ein gegenteiliger Effekt erzielt, da das Anfahren und Beschleunigen von PKW zu einem höheren Schadstoffausstoß führen würde." Daher habe die CDU-Mehrheit bereits vor einigen Monaten beschlossen, im Zuge der Sanierungsarbeiten der Hauptstraße ein Baumtor ähnlich dem am Ortseingang vom Katzenbuckel kommend zu setzen. "Das Baumtor ist sinnvoll, da der Autofahrer bereits vor diesem "Hindernis" die Geschwindigkeit verringert, der Verkehr aber nicht zum Stehen kommt. Pförtnerampeln bringen nur dann etwas, wenn kilometerlange Durchgangsstraßen durch so genannte Häuserschluchten führen. Von Häuserschluchten spricht man, wenn die Bebauung geschlossen und mindestens viergeschossig ist. Das ist in Hainstadt beides zum Glück nicht der Fall", erklärte Schmid. Außerdem habe das Amt für Straßen- und Verkehrswesen bereits vor einigen Monaten die Installation einer Pförtnerampel abgelehnt. "Wenn die zuständigen Behörden eine Pförtnerampel ablehnen und auch andere Verkehrs- und Umweltexperten von einer Pförtnerampel abraten, fragen wir uns, warum BfH und SPD einen solchen Antrag weiter unterstützen", erklärte Schmid abschließend.

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