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20.09.2005
Pressemitteilung
CDU-Anträge zu Schadstoffbelastung einstimmig angenommen
Hainburg
- Einstimmig haben die Gemeindevertreter aller
Fraktionen zwei CDU-Anträge angenommen, die das Thema
"Schadstoffbelastung an den Hainstädter
Durchgangsstraßen" aufgreifen. In ihren Anträgen
fordern die Christdemokraten den Gemeindevorstand auf,
bei der Hessischen Landesanstalt für Umwelt die
Installation einer mobilen Messstation für Immissionen
an der Hauptstraße für mindestens ein halbes Jahr zu
beantragen. "Der Vortrag von Frau Dr. Mang vom
Hessischen Umweltministerium hat deutlich gemacht, dass
wir im Vergleich zum Umland zwar durch Emissionen des
Kraftwerks Staudinger relativ stark belastet sind, sich
die Schadstoffbelastung aber rechnerisch deutlich unter
den Grenzwerten bewegt", erklärte
CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Harrer. Um jedoch die
aktuelle Schadstoffbelastung festzustellen und
Gewissheit zu erlangen, dass Grenzwerte, beispielsweise
bei der Feinstaub-Belastung, eingehalten werden, sei die
Installation notwendig.
Ein weiterer
CDU-Antrag beauftragt den Gemeindevorstand, beim
Betreiber des Kraftwerks Staudinger offiziell
anzufragen, inwieweit die Oberfläche der im Freien
lagernden Kohle bei Verschüttung und Lagerung befeuchtet
wird und wann mit der "Einhausung der Kohlelager" zu
rechnen ist. Hintergrund des Antrags: Die Befeuchtung
der Kohle bei Verschüttung und Lagerung ist Grundlage
dafür, Verwehungen, die eine potenzielle
Feinstaubbelastung für Hainburg hervorrufen könnten, zu
vermindern bzw. zu verhindern. "Wir freuen uns über die
breite Zustimmung zu unseren Anträgen und hoffen, dass
wir möglichst bald die Messstation der Landesanstalt für
Umwelt für Hainburg leihweise erhalten", sagte Harrer.
Eine dauerhafte Messstation konnte aus Kostengründen
nicht genehmigt werden. "300.000 Euro für eine feste
Messstation und jährlich bis zu 40.000 Euro
Unterhaltungskosten können wir uns ganz einfach nicht
leisten", sagte Harrer abschließend.
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