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22.09.2005
Pressemitteilung
Politischer Druck zeigt Wirkung - in letzten Wochen keine Staudinger-LKW
mehr in Hainburg
Nach
Ansicht der CDU-Hainburg zeigt der politische Druck zum
Thema "Staudinger-LKW" Wirkung. In den letzten Wochen
hatten nach Auskunft von Bürgermeister Bernhard Bessel
in der jüngsten Gemeindevertretersitzung Kontrollen der
Ordnungsamt-Mitarbeiter und Kontrollen des
Kraftwerk-Betreibers ergeben, dass keine Lastkraftwagen
von oder zum Kraftwerk durch Hainburg fahren.
CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Harrer betonte, dass
man sich "auf diesem Erfolg sicherlich nicht ausruhen
darf, sondern weiterhin Kontrollen durchgeführt werden
müssen."
Die CDU wertet das
Kontroll-Ergebnis jedoch als gemeinsamen Erfolg aller in
Hainburg vertretenen politischen Kräfte. "Während die
einen das Gespräch mit dem Kraftwerksbetreiber gesucht
haben, um dort die Probleme deutlich zu machen und für
eine Besserung der Verhältnisse einzustehen, haben
andere den eher 'lauten und öffentlichkeitswirksamen
Auftritt' gesucht", sagte Harrer. "Mir sind die Wege
egal, die jeder für sich gewählt hat. Am Ende zählt nur
das Ergebnis der Kontrollen, das belegt: Es fahren
derzeit keine Staudinger-LKW durch Hainburg." Befremden
hat bei der CDU-Fraktion die Behauptung von
SPD-Fraktionsvorsitzendem Rudolf Kaller ausgelöst, er
habe Fotos vorliegen, mit denen er beweisen könne, dass
sehr wohl noch Staudinger-LKW durch Hainburg fahren.
"Wir fordern die SPD auf, Beweisfotos unverzüglich der
Gemeinde oder dem Kraftwerksbetreiber zur Verfügung zu
stellen, wenn diese existieren", sagte der
stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Rainer Bauer.
Es sei der CDU ein Rätsel, warum die SPD Beweisbilder
unter Verschluss halte. "Was will die SPD? Will sie die
LKW, die unberechtigt durch Hainburg fahren, möglichst
schnell aus Hainburg verbannen oder will sie das Thema
nur politisch für ihre Zwecke nutzen?", fragte Bauer.
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