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09.05.2006
Pressemitteilung
Volker Jäkel und
Alexander Böhn stehen Ausschüssen vor
Christdemokraten
pflegen parlamentarischen Brauch und tragen auch Helmut
Eberle mit
Die CDU hat bei der
Konstituierung der Ausschüsse den Vorsitz im Haupt- und
Finanzausschuss (HuF) sowie im Bau-, Verkehrs-,
Wirtschafts- und Umweltausschuss (BVWU) übernommen. Die
breite Mehrheit der Ausschussmitglieder stimmte für
Volker Jäkel (HuF) und Alexander Böhn (BVWU). Die CDU
hielt auch am parlamentarischen Brauch fest, der größten
Oppositionsfraktion den Vorsitz eines Ausschusses zu
geben. "Wir haben der SPD den Vorsitz des Sport-,
Jugend-, Kultur- und Sozailausschusses angeboten und
haben den Vorsitzenden Helmut Eberle bei der
konstituierenden Sitzung der Ausschüsse auch
mitgetragen", sagte Fraktionsvorsitzender Jürgen Harrer.
"Dies haben wir getan, obwohl sich einige
Oppositionspolitiker in jüngster Vergangenheit
offensichtlich nicht an parlamentarische Bräuche
erinnern konnten." Für die Mitglieder der CDU-Fraktion
sei es ein Beispiel für gutes Miteinander, diesen
parlamentarischen Brauch zu pflegen. "Wir hätten uns ein
solches Verhalten auch von den Oppositionsmitgliedern
gewünscht, die sich z.B. gegen den Vorsitzenden der
Gemeindevertretung ausgesprochen haben", erklärte
Harrer. Hintergrund: Bei der Konstituierung der
Gemeindevertretung hatten mutmaßlich einzelne
Gemeindevertreter der Opposition gegen den Kandidaten
der CDU, Franz Kemmerer, gestimmt, obwohl es eigentlich
parlamentarischer Brauch ist, diesen einstimmig zu
wählen. "Das Verhalten dieser Gemeindevertreter war
nicht das, was man gemeinhin als vertrauensfördernd
bezeichnet", sagte Harrer.
Die CDU-Fraktion
kritisiert auch das Abstimmungsverhalten der
Grünen-Fraktion und der SPD-Gemeindevertreter Rolf Wich
und Rudolf Kaller an der jüngsten
Gemeindevertretersitzung zur Gültigkeit der Kommunalwahl
als "nicht nachvollziehbar". Obwohl es definitv keinen
Anhaltspunkt gebe, an der Gültigkeit der Kommunalwahl zu
zweifeln, hätten die Grünen mit den beiden
SPD-Vertretern mit "nein" votiert. "Dieses
Stimmverhalten drückt wohl eher die persönliche
Enttäuschung über den Ausgang der Kommunalwahl aus als
das verantwortliche Abstimmen in Vertretung der
Bürgerinnen und Bürger in Hainburg", erklärte Harrer
abschließend.
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