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16.05.2006

Pressemitteilung

CDU stimmt Aufstellungsbeschluss für "Senioren- und Begegnungszentrum Auf das Loh" zu

Breite Mehrheit für Vorlage des Gemeindevorstands - SPD-scheitert mit Antrag, Verwaltung mit Konzeption zu beauftragen 

Die CDU hat während der jüngsten Gemeindevertretung den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan des "Senioren- und Begegnungszentrum Auf das Loh" verabschiedet. Unterstützt wurde dies auch von den Fraktionen BfH, FDP und Grüne. "Wir haben mit dem Aufstellungsbeschluss dem Investor ein klares Signal gegeben, dass wir dieses Projekt befürworten", erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Harrer. "Wir wollen die Veredelung dieser Industriebrache und sind davon überzeugt, dass ein solches Projekt sich ideal an dieser Stelle verwirklichen lässt." Auf dem Grundstück sollen neben einer Wohn- und Pflegeeinrichtung für ca. 100 Bewohner auch mindestens 25 Wohnungen im Rahmen des Betreuten Wohnens, kleinere Läden sowie Arzt- und Therapiepraxen entstehen. "Der Investor wird viel Geld in die Hand nehmen, um das Projekt zu verwirklichen, wovon sicherlich auch der Hainburger Mittelstand profitieren wird. Außerdem werden in diesem Dienstleistungssektor Arbeitsplätze geschaffen", sagte der CDU-Fraktionschef. 

Eine Absage erteilte die breite Mehrheit des Gemeindeparlaments einem Antrag der SPD, die den Aufstellungsbeschluss ablehnte. Die SPD wollte den Gemeindevorstand beauftragen, ein Gesamtkonzept für ein mögliches Senioren- und Begegnungszentrum Auf das Loh zu entwickeln. "Die SPD hat immer noch nicht verstanden, dass es sich hier um einen privaten Investor handelt, der auf einem Privatgrundstück in eigener Verantwortung ein Projekt umsetzen möchte", sagte Harrer. Es sei sehr befremdlich, dass die Hainburger Sozialdemokraten die Verwaltung mit einer Konzepterstellung für ein privates Projekt beauftragen wollten. "Die SPD Hainburg muss endlich nachvollziehen, dass wir nicht mehr, sondern weniger Staat brauchen. Dass aber die Verwaltung nun auch schon für private Investoren die Projektkonzeption übernehmen soll, ist nicht mehr nachvollziehbar", sagte Harrer abschließend.

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