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07.06.2006
Pressemitteilung
CDU-Mitgliederversammlung diskutiert Kommunalwahlkampf, Seniorenzentrum
und nasse Keller Im Taubengrund
In der
Gaststätte "Hessischer Hof" trafen sich dieser Tage die
Mitglieder der CDU Hainburg zur traditionellen
Frühjahrsversammlung. Gemeinsam diskutierten die
Christdemokraten das Ergebnis der Kommunalwahl und
anstehende politische Themen wie den "Aufstellungsbeschluss
für das Senioren- und Begegnungszentrum Auf das Loh",
das Neubaugebiet "Löschem" und auch die
"Bahnunterführung".
Die
Christdemokraten bewerteten das Kommunalwahlergebnis
positiv. Die CDU habe ihr Ziel, die Mehrheit in der
Gemeindevertretung zu verteidigen, mit
54,5
Prozent der Stimmen eindrucksvoll erreicht. "Wir stellen
in den nächsten fünf Jahren mit
20
CDU-Fraktionsmitgliedern die Mehrheit in der
Gemeindevertretung und wollen diese Mehrheit konstruktiv
für die Entwicklung unserer Gemeinde nutzen", betonte
Fraktions- und Parteivorsitzender
Jürgen Harrer.
Kurz diskutierten die CDU-Mitglieder auch den
Kommunalwahlkampf und waren sich einig: einen solchen "Papier-Tsunamie"
dürfe es nie wieder geben. "Wir waren gezwungen, auf
SPD-Publikationen und die darin enthaltenen Lügen zu
reagieren", erklärte Harrer. Kein Verständnis zeigten
die Mitglieder für den von der SPD gewählten
Wahlkampf-Stil. "Die SPD hatte nur ein Ziel im
Wahlkampf: Mit Lügen sollte der Vorsitzende der CDU
diskreditiert werden. Dieses schäbige Niveau hat die
breite Mehrheit der Bürger nicht honoriert", resümierten
die stellvertretenden Parteivorsitzenden Alexander Böhn
und Erich Wejwoda.
Im
Bericht des Fraktions- und Parteivorsitzenden erläuterte
Jürgen Harrer Themen, mit denen sich die Fraktion und
der Vorstand künftig auseinander setzen. Zum einen werde
man genau die Planungen für das "Senioren- und
Begegnungszentrum Auf das Loh" verfolgen und positiv
begleiten. Einig waren sich die Mitglieder, dass dieses
Projekt eine einmalige Chance für die Veredelung einer
Industriebrache darstelle. "Der Investor wird eine Menge
Geld in die Hand nehmen, um das Projekt zu
verwirklichen, wovon sicherlich auch der Hainburger
Mittelstand profitieren wird", sagte Harrer. "Wichtig
ist, dass die Gemeinde Hainburg für dieses Projekt keine
eigenen Mittel einsetzen muss", so Harrer weiter.
Zum
Thema "Bahnunterführung" erklärte der
Fraktionsvorsitzende, dass dieses Projekt mit der
Gesamt-Finanzierung und der von der Gemeinde zu
finanzierenden Investition stehe und falle. "Wir haben
dem Projekt zugestimmt unter der Voraussetzung, dass die
Gesamtkosten für eine Bahnunterführung mit
85 Prozent bezuschusst werden. Die aktuelle Entwicklung lässt
aber vermuten, dass wir diesen Prozentsatz nicht
erreichen. Daher ist es wichtig zu erfahren, welche
Kosten die Gemeinde zu tragen hat, denn eines steht
fest: Wir werden unsere Gemeinde Hainburg für ein
solches Projekt nicht noch stärker finanziell belasten",
sagte Harrer. Zum Neubaugebiet "Löschem" sagte der
Fraktionsvorsitzende, dass sich die Fraktion an der
nächsten Klausurtagung intensiv mit der Planung für
dieses Gebiet auseinandersetzen werde. Dies gelte auch
für das Thema "Verkehrsproblematik Hainstadt".
In der
anschließenden Fragerunde erläuterte Bürgermeister
Bernhard Bessel die derzeit laufenden Sanierungsarbeiten
im Bereich der Haupt- und der Fasaneriestraße. Bessel
erklärte die sehr zeitaufwändigen Kanalarbeiten und
betonte, dass die Gemeindeverwaltung den ausführenden
Firmen mit dem nötigen Druck begegnet. "Wir bemühen uns,
die Belastungen für Anwohner und Gewerbetreibende so
gering wie möglich zu halten, aber ganz ohne
gelegentliche Verkehrsstauungen wird es leider nicht
gehen", sagte der Bürgermeister. Dirk Böhn und Helga
Schmidt fragten weiter, ob die Einrichtung einer
Notfall-Meldeanlage an der Stromversorgung für die
Pumpstation "Taubenstück" möglich sei. Bedingt durch den
Ausfall der Stromvesorgung für die Pumpstation kam es
schon mehrmals zum Ausfall aller Pumpen, so dass die
Kanalisation im Bereich Rhönstraße und Taunusstraße
überlastet war und den Anwohnern das Wasser in den
Keller lief. Einen entsprechenden Antrag für eine
Notfall-Meldeanlage wird die CDU-Fraktion in der
nächsten Gemeindevertreter-Sitzung stellen.
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