|
27. Dezember 2006
Pressemitteilung
Christdemokraten werfen SPD unseriöse Finanz- und
Verkehrspolitik vor
Sozialdemokraten meisterlich im Verdrehen von
Tatsachen - Ablenkung von Wichs Verbal-Entgleisungen
"Einmal mehr übt sich die
Hainburger SPD-Fraktion im Verdrehen von Tatsachen und
Beleidigungen von CDU-Persönlichkeiten. Zumindest hier
sind die Genossen meisterlich", kommentierte der
stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Reiner Bauer
die jüngsten SPD-Presseverlautbarungen. Die SPD hatte
behauptet, dass in der Debatte zum Haushaltsplan 2007
der CDU-Fraktionsvorsitzende Jürgen Harrer der
SPD-Fraktion das Antragsrecht abgesprochen hätte. "Die
SPD will offensichtlich nur vom Verbal-Ausraster ihres
Fraktionsmitglieds Rolf Wich in der jüngsten
Gemeindevertretung ablenken. Einen größeren Unsinn ist
den SPD-Verantwortlichen wohl nicht eingefallen",
erklärte Bauer. "Jürgen Harrer hatte in der Debatte den
SPD-Verantwortlichen zugerufen, dass diese das Recht
verwirkt hätten, überhaupt nochmal das Thema
'Haushaltskonsolidierung' aufzugreifen. Aus einem
solchen Satz die Behauptung aufzustellen, die CDU habe
das allgemeine Antragsrecht der SPD in Frage gestellt,
ist an den Haaren herbei gezogen und schlichtweg
gelogen."
Die CDU bleibe bei ihrer
Auffassung, dass den Sozialdemokraten offensichtlich
eine populistische Aktion wichtiger ist als seriöse
Finanzpolitik. "Das muss man sich mal vorstellen: Da
kritisiert die SPD immer wieder, dass der
Gemeindevorstand viel konsequenter den Vorgaben der
Kommunalaufsicht entsprechen müsse, und dann wendet sich
die SPD gegen die maßvolle Umsetzung der
Kommunalaufsicht-Empfehlung, die Grundsteuer B zu
erhöhen", sagte Bauer. Er erinnerte, dass die
Kommunalaufsicht der Gemeinde dringend empfohlen hatte,
die Grundsteuer B auf mindestens 270 Punkte
heraufzusetzen. "Ein solcher Schritt hätte nach unserer
Meinung deutlich über das Ziel hinausgeschossen. Deshalb
haben wir - wie BfH, FDP und Grüne auch - einer
maßvollen Erhöhung auf 230 Punkte zugestimmt. Dies ist
deshalb maßvoll, weil wir trotz dieser Anhebung nach wie
vor deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 269 Pukten
liegen. Und maßvoll auch deshalb, weil der Besitzer
eines Einfamilienhauses mit durchschnittlich 12 bis 18
Euro mehr im Jahr belastet wird. Wir glauben, dass dies
zumutbar und angesichts der angespannten Haushaltslage
auch notwendig ist."
Die Anfeindungen Rolf Wichs
gegen Mitglieder des Gemeindevorstands und den
CDU-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Harrer kommentierte
Bauer: "Wir sind über die verbalen Entgleisungen des
Herrn Wich entsetzt. Die Vorhaltungen Wichs, dass
CDU-Persönlichkeiten nichts für die Gemeinde arbeiten
würden, sondern nur an ihren persönlichen Vorteil
denken, sind einfach nur niveau- und geschmacklos.
Offensichtlich hat sich bei Herrn Wich nach seiner
verlorenen Bürgermeisterwahl und der für die SPD
verlorenen Kommunalwahl ein gigantisches Frustpotenzial
aufgestaut, das er nun mit verbalen Entgleisungen
versucht abzubauen."
Äußerungen zur
Verkehrspolitik und Umgehungsstraße in den jüngsten
SPD-Pressemitteilungen nannte Bauer "völlig an der Sache
vorbei gehend". "Die Hainburger Bevölkerung wartet noch
immer auf die von Herrn Wich zugesagten umsetzbaren
Alternativen zur Westtangente", sagte Bauer. "Die ist
der SPD-Mann auch im vierten Jahr nach dem
Bürgerentscheid immer noch schuldig geblieben." Die
Haltung der Planungsbehörden sei unverändert. Verkürzt
heiße dies, dass die Westtangente die einzig umsetzbare
Umgehungsstraße sei, andere Varianten würden
insbesondere aus Umweltschutzgründen abgelehnt, die so
genannte K200-Trasse scheitere am Veto der Stadt Hanau.
"Wenn uns Herr Wich das nicht glaubt, kann er doch
einmal mit dem Hanauer Oberbürgermeister, einem
SPD-Mann, hierüber diskutieren. Wir sind sehr auf das
Ergebnis gespannt", forderte Reiner Bauer. "Tatsache
ist, dass die Truppe um Rolf Wich mit angeblich
umsetzbaren Alternativen zur Westtangente breite Teile
der Bevölkerung vor dem Bürgerentscheid verunsichert
hat. Die CDU bleibt ganz klar bei ihrer Haltung: Wir
akzeptieren selbstverständlich das Ergebnis des
Bürgerentscheids und werden das Thema 'Westtangente' nur
dann wieder aufgreifen, wenn dies erklärter Wille der
Bürgerschaft ist. Bis dahin bleibt die Frage an Herrn
Wich & Co.: Wo sind die versprochenen umsetzbaren
Alternativen zur Westtangente?
|