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02. Januar 2007
Pressemitteilung
CDU unterstützt
Bahnunterführung
Kosten-Argument gab am Ende Ausschlag für positives
Votum
In
der jüngsten Debatte zur Verabschiedung des Haushalts
2007 erklärte CDU-Fraktionschef Jürgen Harrer, die CDU
werde den Bau einer Unterführung am Bahnhof Hainstadt
unterstützen. „Wir sind die Mehrheitsfraktion und tragen
die finanzielle Verantwortung sowohl für die Investition
als auch die Folgekosten. Diese haben wir sorgfältig
abgewogen, ermittelt und festgestellt“, sagte der
CDU-Vorsitzende. „Wir haben uns diese Entscheidungen
nicht einfach gemacht, haben kontrovers diskutiert und
auch die vielfältigen kritischen Eingaben aus der
Hainstädter Bevölkerung in unsere Entscheidung
einfließen lassen.“
Letztlich habe das Kosten-Argument den Ausschlag für ein
positives Votum gegeben. „Wir unterstützten den Bau
dieser Unterführung insbesondere deshalb, weil die
Kosten für den Umbau des Bahnhofplatzes, die auf die
Gemeinde ohne Bahnunterführung zugekommen wären,
wahrscheinlich sogar höher gewesen wären, als mit einer
Bahnunterführung. Dies hängt insbesondere mit den stark
sinkenden Zuschüssen zusammen, wenn wir keine
Bahnunterführung bauen würden“, erklärte Harrer. Es wäre
der Hainburger Bevölkerung nicht zu vermitteln gewesen,
wenn wir für den Umbau des Bahnhofplatzes mit einer
Unterführung ca. 400.000 Euro bezahlen müssten, ohne
eine solche Unterführung – und damit einhergehend
deutlich niedrigere Zuschüsse – aber eventuell noch
höhere Kosten auf die Gemeinde zugekommen wären.
Der
stellvertretende Fraktionsvorsitzende Alexander Böhn
betonte, dass die Gemeinde nicht nur eine
Bahnunterführung erhalte, sondern eine barrierefreie und
behindertengerechte Kreuzung der Bahngleise, die eine
weitere Verbindung zwischen "Ort" und "Siedlung"
darstelle und auch für "Nicht-Bahnfahrer" eine gute
Querungsmöglichkeit der Bahngleise abseits der stärker
befahrenen Straße ermögliche. „Wir gestalten den
Bahnhofsplatz in eine moderne Park- and Ride-Anlage um,
die über eine direkte Busanbindung verfügt und somit den
zukunftsgerichteten Anforderungen an eine Vernetzung der
einzelnen Verkehrsträger des ÖPNV, sowie des
Individualverkehrs wie Rad und Auto bietet“, erklärte
Böhn. „Durch dieses Gesamtpaket machen wir unsere
Gemeinde fit für die Zukunft und steigern die Qualität
und Infrastruktur unserer Gemeinde.“
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