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26. April 2007
„Staudinger“ Top-Thema
bei CDU-Mitgliederversammlung
Die Erläuterung zu
aktuellen politischen Themen stand auf der Tagesordnung
der jüngsten Mitgliederversammlung der CDU-Hainburg.
CDU-Vorsitzender Jürgen Harrer erklärte, dass das die
letzten Monate beherrschende Thema der Protest gegen die
Ausbauplanungen des Kraftwerks Staudinger war. „Hier
haben wir mit unseren Anträgen, die von den Hainburger
Fraktionen jeweils zu interfraktionellen Anträgen
erhoben wurden, den politischen Protest gegen die
Staudinger-Pläne maßgeblich gestaltet“, sagte Harrer.
Der Vorsitzende erklärte, dass die Grenzen der
Schadstoff-Belastungen für die Region bereits heute
schon erreicht seien, „ein Mehr darf es nicht geben“.
Er stellte die
wesentlichen Inhalte der Anträge vor: Die Bestellung
eines juristischen Beistands durch die Gemeinde, die
Koordination des Protestes der umliegenden Kommunen, die
Information der Bürger über Informationsschriften und
die Gemeinde-Homepage sowie die Forderung, dass
Baumaßnahmen am Standort Staudinger nicht zu einer
Erhöhung des Schadstoffausstoßes führen dürfen. „Wir
werden den politischen Protest weiter voranbringen“,
sagte Harrer mit Blick in die Zukunft. Gemeinsam mit dem
Landtagsabgeordneten Frank Lortz werde sich die CDU bei
allen verantwortlichen Stellen dafür einsetzen, dass „es
für die Region und für Hainburg keine Verschlechterung
der allgemeinen Situation gibt.“
Harrer erklärte, dass
das „normale politische Tagesgeschäft“ in den letzten
Monaten nicht geruht habe. So habe die CDU in Anträgen
und Initiativen wichtige Zukunftsthemen für die Gemeinde
auf den Weg gebracht bzw. beschlossen. „Ein wichtiger
Punkt ist, dass auf CDU-Initiative in Hainburg für
Eltern die Betreuung ihrer Kinder im letzten
Kindergartenjahr kostenlos ist“, sagte der
CDU-Vorsitzende. Weiter werde bis 2010 ein
bedarfsgerechtes Angebot für Kinder unter drei Jahren
ausgebaut. „Damit ist Hainburg familienpolitisch sehr
gut aufgestellt und wir haben einen wichtigen Beitrag
zur besseren Vereinbarkeit von Familie und beruf
geleistet“, erklärte der CDU-Vorsitzende.
Die Planungen für den
Bau eines Seniorenzentrums im Bereich „Auf das Loh“ habe
die CDU ebenso positiv begleitet wie den Verkauf des
Bahnhofgebäudes an einen privaten Investor. „Hier haben
Verwaltung und unser Bürgermeister hervorragende Arbeit
geleistet und für die Gemeinde ein faires
Verhandlungsergebnis erzielt. Das Bahnhofsgebäude
erstrahlt in neuem Glanz und ist außen wie innen
kernsaniert, in 2007 werden die Bauarbeiten für die
Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes gestartet“, sagte
Harrer. Auch diese Arbeiten werde man konstruktiv
begleiten.
Weiter werde noch in
diesem Jahr die Sanierung der Hauptstraße beendet. Auch
hier sei es Frank Lortz zu verdanken, dass dieses
wichtige Bauprojekt endlich verwirklicht werden konnte.
„Wir haben mit Frank Lortz einen Abgeordneten im
Landtag, der sich intensiv und wirksam für die Belange
der Hainburger einsetzt. Eine solche wirksame
Unterstützung hatten wir zu rot-grünen Zeiten nicht.
Daher begrüßen wir auch, dass er sich erneut dem
Wählervotum bei der nächsten Landtagswahl stellen wird“,
erklärte der CDU-Chef. Frank Lortz habe als Landtags-
und Kreistagsmitglied auch erheblichen Anteil an der
deutlich verbesserten Schulsituation in Kreis Offenbach.
„Vor gerade einmal acht Jahren sind in Hessen noch jede
Woche 100.000 Unterrichtsstunden ausgefallen, Zustand
und Ausstattung der Kreis-Schulen waren bei weitem nicht
optimal. Den rot-grünen Bildungsgau im Land hat die CDU
abgestellt, der Kreis erhält derzeit über ein
gigantisches Sanierungsprogramm topmoderne Schulen“,
sagte der Harrer. Er sei deshalb sehr zuversichtlich,
dass die schwarze Landesregierung im Januar 2008 wieder
das Vertrauen der Hessen erhalte.
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