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15.
Juni 2007
Arne Göhler feiert seinen
70sten
„Urgestein der
Kommunalpolitik“ genießt über Partei- und Gemeindegrenzen hinweg
hohes Ansehen

Gärtnermeister Arne Göhler
feiert heute seinen 70. Geburtstag. Seine Familie, zahlreiche
Freunde und Bekannte sowie Repräsentanten vieler Vereine und
Verbände werden dem reisefreudigen Rentner gratulieren. Auch
zahlreiche politische Vertreter haben sich angekündigt. Der
Vizepräsident des Hessischen Landtags Frank Lortz wird neben den
eigenen auch die Glückwünsche von Ministerpräsident Roland Koch
überbringen, Landrat Peter Walter und CDU-Kreisvorsitzender
Wolfgang Steiger haben ebenfalls ihr Kommen zugesagt. „Arne
Göhler ist ein kommunalpolitisches Urgestein, der über die
Grenzen unserer Gemeinde, aber auch über die Parteigrenzen
hinweg, ein hohes Ansehen genießt und dessen Engagement nach wie
vor vorbildlich ist“, sagt Bürgermeister Bernhard Bessel, der
ebenso wie die Fraktion und der Vorstand der Hainburger
Christdemokraten zu den Gratulanten zählen wird.
Arne Göhler, der am 15. Juni
1937 in Großröhrsdorf in Ostsachsen geboren wurde, erhielt 2002
für sein vielfältiges Engagement, insbesondere in der
Kommunalpolitik, den Ehrenbrief des Landes Hessen. „Für Arne
Göhler hatte ehrenamtliches bürgerliches Engagement neben der
erfolgreichen Leitung seines Gärtnereibetriebs stets höchste
Priorität“, sagte Bessel. „Auch als Ruheständler ist er der
Kommunalpolitik treu geblieben und vertritt engagiert die
Interessen der Hainburger Bevölkerung im Gemeindeparlament und
im Kreistag des Kreises Offenbach-Land.“
1983 trat Göhler in die CDU
ein, 1989 wurde er Hainburger Gemeindevertreter und übernahm
1992 den Vorsitz der CDU-Fraktion im Gemeindeparlament. Ein Jahr
später wurde er auch CDU-Parteivorsitzender. „Meine Kindheit und
Jugend habe ich in der DDR verbracht und erleben müssen, was es
bedeutet, nicht frei sein zu dürfen. Daher war es für mich nur
logisch, mich nach meiner Flucht in die Bundesrepublik für eine
lebendige Demokratie zu engagieren, die auf einem christlichen
Menschenbild fußt“, sagte Göhler. Neben dieser entscheidenden
Leitlinie sei für ihn wichtig gewesen, „Ideologien auszublenden
und stets die kommunalpolitische Vernunft als oberste Maxim
politischen Handelns zu setzen.“ Auch müssten stets die
langfristigen Auswirkungen politischer Entscheidungen ins
Blickfeld der für die Politik Verantwortlichen rücken. „Man darf
niemals den Fehler machen und der Versuchung erliegen, den
kurzfristigen Erfolg oder gar persönliche Interessen in den
Mittelpunkt seines politischen Wirkens zu stellen. Man muss auch
noch in zehn oder 20 Jahren in den Spiegel schauen und sagen
können: Ja, es war damals eine gute und richtige Entscheidung.“
Zufrieden zeigt sich Arne
Göhler, dass der Generationswechsel bei der Hainburger CDU
hervorragend funktioniert habe. „Ich bin sehr froh, mit Jürgen
Harrer als Partei- und Fraktionsvorsitzenden einen jungen, aber
bereits sehr erfahrenen Mann als Nachfolger gefunden zu haben,
der sich ebenso leidenschaftlich für Hainburg einsetzt, wie ich
dies getan habe und weiter tun werde“, sagte Göhler. Die neuen
zeitlichen Freiräume werde er aber auch anderweitig nutzen. So
werde er weiter an seinem Golf-Handicap arbeiten und gemeinsam
mit Freundin Inga auf Reisen gehen. |