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06.
Juli 2007
CDU Hainburg bleibt bei Nein zu Block 6
Dank an Frank Lortz für Regierungsanhörung –
Raumordnungsverfahren gefordert
Die CDU Hainburg
hat die öffentliche Regierungsanhörung zum künftigen
Genehmigungsverfahren für den Bau des Blockes 6 als
„erfolgreiche Veranstaltung“ bezeichnet. Die überwiegende
Mehrheit der Redner habe den Vertretern von E.ON deutlich
gemacht, was die Region vom Kraftwerksbetreiber erwarte: die
freiwillige Einleitung bzw. Beantragung eines
Raumordnungsverfahrens (ROV).
Diese Forderung
wird auch von der CDU Hainburg unterstützt. Bürgermeister
Bernhard Bessel forderte von den E.ON-Verantwortlichen, im Sinne
„einer guten Nachbarschaft und der Glaubwürdigkeit des
Kraftwerkbetreibers“ das ROV zu beantragen. Sollte E.ON diesem
Wunsch nicht nachkommen, appelliert die CDU an die zuständigen
Genehmigungsbehörden, ein ROV als Genehmigungsverfahren
anzuordnen. Die Hainburger Christdemokraten danken in diesem
Zusammenhang dem Vizepräsidenten des Hessischen Landtags, Frank
Lortz, die Regierungsanhörung möglich gemacht zu haben. „Frank
Lortz hat die zuständigen Behörden für dieses Thema
sensibilisiert“, erklärte hierzu CDU-Vorsitzender Jürgen Harrer.
„Ihm ist es zu verdanken, dass die Option eines
Raumordnungsverfahrens überhaupt noch auf der Tagesordnung
steht.“
Unterdessen
wachse der Druck auf E.ON zunehmend. Die CDU sei gespannt, in
welcher Form E.ON seine Ankündigung manifestiere, mit dem Block
6 für einen niedrigeren Schadstoffausstoß als heute sorgen zu
wollen. „E.ON hat in der Vergangenheit massiv an Glaubwürdigkeit
verloren, weil das Unternehmen in wenigen Monaten
unterschiedliche Emissionswerte kommuniziert hat“, sagte Harrer.
Die CDU verfolge daher genau, ob und welche Werte E.ON in ihren
Antragsunterlagen einsetze. Dies ändere jedoch nichts an der
grundsätzlich kritischen Haltung der CDU gegenüber den
E.ON-Planungen.
„Die CDU sagt,
wie alle anderen Fraktionen in Hainburg, nach wie vor Nein zum
Bauvorhaben Block 6. Daran hat die Anhörung nichts geändert. Für
uns haben die Belange unserer Bevölkerung absolute Priorität,
daher werden wir unsere bisherige Haltung konsequent
weiterverfolgen“, sagte Harrer abschließend.
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