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14.
November 2007
CDU fordert von SPD-Gremien
Distanzierung von „unverschämtem Wich-Auftritt am Tag der
Hainstädter Vereine“
Die CDU
Hainburg hat die Verantwortlichen der Hainburger SPD
aufgefordert, sich vom „peinlichen, unverschämten und
ungebührlichen Verhalten“ ihres stellvertretenden
SPD-Fraktionsvorsitzenden, Rolf Wich, beim „Tag der Hainstädter
Vereine“ zu distanzieren. „Ich fordere den Vorsitzenden der
Hainburger SPD, Josef Tornedde, und den Vorsitzenden der
SPD-Fraktion, Heinz Seipel, auf, klar und unmissverständlich zu
erklären, dass sie nichts vom Auftritt des Herrn Wich wussten
und dieser nicht von Seiten der SPD geplant war“, sagte
CDU-Vorsitzender Jürgen Harrer.
Es sei
skandalös, dass die SPD Hainburg in einer Pressemitteilung, die
auf der Homepage der SPD eingestellt ist, Herrn Wich und seinen
Auftritt feiere, anstatt sich beim Kulturausschuss, den
Hainstädter Vereinen und deren Publikum sowie beim
Landtagsabgeordneten Frank Lortz für den unverschämten Auftritt
des Rolf Wich zu entschuldigen. „Herr Wich hatte seinen ersten
Satz gegen Frank Lortz noch nicht beendet, da wurde er von einem
Buh- und Pfeifkonzert des Publikums gestoppt, so dass der
stellvertretende SPD-Vorsitzende die Bühne verlassen musste“,
stellte Harrer klar. Das verschweige die SPD in ihrer
Pressemitteilung natürlich, die wahrscheinlich von Wich
persönlich geschrieben worden sei.
Da es nicht das
erste Mal gewesen sei, dass dem stellvertretenden
SPD-Fraktionsvorsitzenden Wich „die Sicherungen durchbrennen“,
wäre es endlich an der Zeit, diesem ungebührlichen Verhalten
einen Riegel vorzuschieben. „Die SPD muss selbst entscheiden, ob
sie sich einen stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden und
Beisitzer im SPD-Vorstand leisten kann, der seine Aggressionen
offensichtlich nicht im Zaum halten kann oder will. Es gehört
aber zum politischen Anstand, die geladenen Gäste eines
Vereinsfestes nicht zu diskreditieren und ein solches Fest nicht
für fragwürdige politische Botschaften zu missbrauchen. Beides
hat Herr Wich getan, daher erwarten wir von der Hainburger SPD,
sowohl von Partei als auch von der Fraktion, eine entsprechende
Reaktion. Die SPD-Gremien müssen Rückgrat zeigen und sich von
Herrn Wich und seinen Verbal-Ausrastern endlich einmal klar und
deutlich distanzieren“, forderte Harrer. Ein „Schönreden“ und „Unter-denTisch-kehren“
des unverschämten Wich-Auftritts werde die CDU der SPD nicht
durchgehen lassen. |