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15.
November 2007
CDU verabschiedet
Nachtragshaushalt 2007
CDU-Fraktionsvorsitzender Harrer:
„Spar- und Konsolidierungskurs wirkt sich positiv auf Finanzen
der Gemeinde aus“ – Hainburg spätestens in 2011 schuldenfrei
Die CDU-Fraktion im
Hainburger Gemeindeparlament hat mit ihrer Mehrheit den
Nachtragshaushalt 2007 genehmigt. „Dieser Nachtragshaushalt 2007
ist Beleg für den konsequenten Spar- und Konsolidierungskurs der
Verwaltung und unseres Bürgermeisters Bernhard Bessel“, erklärte
CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Harrer. „Der Nachtragshaushalt
ist ausgeglichen, die ursprünglich geplante Kreditaufnahme von
800.000 Euro findet nicht statt. Dies ist umso bemerkenswerter,
als dass in diesem Jahr der Fehlbetrag aus dem Haushaltsjahr
2004 in Höhe von rund 780.000 Euro ausgeglichen werden musste,
was eindrucksvoll gelungen ist.“
Bereits bei der Einbringung des Nachtragshaushalts hatte unser
Bürgermeister Bessel betont, dass der Nachtragshaushalt 2007 von
vielen Komponenten positiv beeinflusst wurde. Hier sind in
erster Linie die Erhöhung der Anteile an der Einkommensteuer um
500.000 Euro auf rund 6,9 Millionen Euro zu nennen sowie der
sparsame Umgang mit den der Gemeinde zur Verfügung stehenden
Mitteln. „In Hainburg wurde und wird kein Geld verschleudert und
wir haben gerade in den schwierigen Jahren, in denen die
Einnahmesituation mehr als angespannt war, knapp wirtschaften
müssen. Und ich sage auch ganz klar: In dieser Zeit mussten
einige Investitionen leider auch zurückstehen. Aber es war –
auch und gerade im Rückblick – in diesen schwierigen Zeiten
richtig, unser Hauptaugenmerk darauf zu lenken, die Verschuldung
Hainburgs zu begrenzen und konsequent zurückzuführen“, sagte
Harrer.
Der
CDU-Vorsitzende betonte, dass es kaum eine Kommune in Hessen
gebe, der es gelungen sei, die Verschuldung im kommunalen
Haushalt in den zurückliegenden schwierigen Jahren nicht nur
nicht zu erhöhen, sondern auch zurückzuführen. „Hainburg hat
dies geschafft. Und trotzdem ist es uns gelungen, auch in dieser
schwierigen finanziell angespannten Lage in die politischen
Schwerpunktbereiche zu investieren: Unsere Kindergärten sind
topp in Schuss, ebenso unsere Spielplätze und öffentlichen
Einrichtungen, beispielsweise die Feuerwehren. Auch die anderen
Hainburger Vereine konnten sich in finanziell angespannten
Zeiten auf ihre Gemeinde verlassen, was bspw. beim Tag der
Hainstädter Vereine vom Vorsitzenden des Kulturauschusses Heinz
Seipel ja mehrfach lobend erwähnt wurde“, erklärte Harrer.
Bei
der Umsetzung des erfolgreichen Konsolidierungskurses sei
insbesondere die Hainburger Verwaltung beim Thema „Sparen“ mit
gutem Beispiel vorangegangen, auch wenn dies ein nicht immer
einfacher Weg war. „Deshalb gilt unser Dank ausdrücklich den
Bediensteten der Gemeindeverwaltung, die einen wesentlichen
Beitrag dazu geliefert haben, dass in Hainburg ausgeglichene
Haushalte ohne Neuverschuldung wieder möglich sind“, sagte
Harrer. Trotz der angespannten Personalsituation komme die
Gemeinde aber ihrer Verantwortung als sozialer Arbeitgeber und
Ausbilder nach. Der Gemeindevorstand habe zwei Auszubildende
eingestellt, die – sofern die Leistung stimme – gute Chancen auf
Übernahme hätten. In diesem Jahr habe außerdem bereits ein
Auszubildender seine Ausbildung beendet und sei übernommen
worden. „Auch das ist mit Blick auf andere Kommunen keine
Selbstverständlichkeit“, erklärte der CDU-Vorsitzende.
Wichtig sei nun, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen,
sondern konsequent die Chancen zu nutzen, die eine verbesserte
Haushaltssituation biete. Nach wie vor müsse gelten: Für
Luxusprojekte habe Hainburg keinen Platz und keine Mittel, die
symbolisch gesprochen „goldenen Wasserhähne auf öffentlichen
Toiletten“ werde es mit einer CDU-Mehrheit nicht geben. „Die
Chancen, die ich meine, sind insbesondere im investiven Bereich
zu sehen, um Hainburg weiter voran zu bringen“, sagte Harrer.
„Wir befinden uns auf dem direkten Weg, die Gesamtverschuldung
im kommunalen Haushalt abzubauen. Dies wird uns spätestens im
Jahr 2011 auch vollständig gelingen. Dann wird Hainburg
schuldenfrei sein. Die freiwerdenden Mittel, die wir nicht mehr
für Zins und Tilgung aufbringen müssen, müssen dann zu 100
Prozent der Infrastruktur Hainburgs zugute kommen. Aber auch die
im Haushalt veranschlagten Mittel für Infrastrukturmaßnahmen –
insbesondere für die Sanierung von Gemeindestraßen – müssen bei
einer ordentlichen Haushaltslage künftig zu 100 Prozent
verausgabt werden. Hierfür haben wir die Voraussetzungen
geschaffen, dies werden wir entsprechend umsetzen.“
Abschließend erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende: „Dieser
Nachtragshaushalt 2007 zeigt deutlich, dass Hainburg finanziell
hervorragend aufgestellt ist, und ich kann mir gut vorstellen,
dass bis zum Jahresabschluss sich dieser Haushaltsplan nochmals
verbessern wird. Das werden wir im März nächsten Jahres sehen.
Die CDU-Fraktion wird jedenfalls diesem Nachtragshaushaltsplan
ihre Zustimmung geben und dankt der Verwaltung für ihre gute und
erfolgreiche Arbeit.“ |