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11. Februar 2008

CDU und Gemeinde Hainburg bereiten Ehrenbürgermeister Herbert Wemelka rauschenden Empfang 

Die CDU Hainburg und im Anschluss die Gemeinde Hainburg haben Ehrenbürgermeister Herbert Wemelka zu dessen 80. Geburtstag in der Kreuzburghalle einen rauschenden Empfang bereitet. Gastrednerin des CDU-Bürgerempfangs am Vormittag war vor über 300 Gästen Sozialministerin Silke Lautenschläger, die sich mit der aktuellen politischen Situation in Wiesbaden auseinander setzte und auch den Landtagswahlkampf der eigenen Partei analysierte. 

Dabei stellte Lautenschläger fest, dass man offensichtlich die Erfolge der Hessischen Landesregierung nicht "an den Mann" bringen und nur unzureichend in den Medien platzieren konnte. So habe man bspw. mit dem Bambini-Programm der Landesregieurng eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf erzielen können, man habe in der Integrationspolitik z. B. mit Sprachkursen wichtige Meilensteine gesetzt, Hessen stehe mit seiner Wirtschaftskraft an der Spitze der Bundesländer. Auch die Ausgaben für die hessische Bildungspolitik seien auf ein Rekordhoch geklettert, die Investitionen in die Sanierung und den Ausbau der Infreastruktur mit 100 Millionen Euro jährlich ebenso.     

Lautenschläger räumte aber auch ein, dass man nicht alles richtig gemacht haben könne. Doch werde die CDU wichtige Themen wie bspw. die Jugendkriminalität nicht fallen lassen. Problem dieses Themas sei, dass die Menschen geglaubt hatten, man habe es nur aus Wahlkampfgründen forciert angesprochen. Es liege nun an der Union, hier politische Initiativen aufzuzeigen, die deutlich machen: Das Thema ist auch nach einem Wahlkampf auf der Tagesordnung.

Enttäuscht zeigte sich die Ministerin auf die Forderung des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan nach türkischsprachigen Universitäten und Schulen in Deutschland. Diesen Forderungen werde die Union eine klare Absage erteilen. Solche Forderungen seien der Integration nicht zuträglich, denn Integration in Detuschland basiere auf einem wesentlichen Fundament: der deutschen Sprache.

In seiner Begrüßungsrede ging CDU-Vorsitzender Jürgen Harrer auf kommunalpolitische Themen ein und verwies auf die Erfolge beim Schuldenabbau ("bis spätestens 2011 steht die schwarze Null") und den Ausbau der Kinder- und Kleinkinderbetreuung. Zudem würdigte der CDU-Vorsitzende den Einsatz von Frank Lortz in Sachen Staudinger-Ausbau. Ohne dessen Engagement hätte man ein Raumordnungsverfahren niemals erreicht.

Beim anschließenden Geburtstagempfang der Gemeinde hielt Bürgermeister Bernhard Bessel die Laudatio auf Herbert Wemelka. Dieser habe sich um die Gemeinde Hainburg verdient gemacht wie kaum ein anderer. "Seine Verbundenheit mit der Gemeinde zeigt sich in besonderem Maße in seiner Einstellung zu unseren Vereinen, der Jugend, zu den Feuerwehren und zu den Kirchengemeinden. In der Überzeugung, daß in einer Gemeinde unserer Größenordnung die Vereine und Verbände das kulturelle, soziale und sportliche Leben gestalten, hat er als einer der ersten Bürgermeister in unserer Region ein Vereinsförderprogramm konzipiert und entwickelt, das noch heute als beispielhaft gilt und das schon viele Nachahmer gefunden hat. Das besondere Augenmerk bei diesen Richtlinien lag immer bei der Förderung der Jugend", sagte Bessel. In seinen fast 30 Jahren als Erster Beigeordneter und Bürgermeister habe Wemelka durch Gradlinigkeit und Fleiß den Charakter Hainburgs geprägt.

Gratulierten Ehrenbürgermeister Herbert Wemelka zum 80. Geburtstag (von links): Hainburgs CDU-Vorsitzender Jürgen Harrer, Bürgermeister Bernhard Bessel, Landtagsabgeordneter Frank Lortz, Herbert Wemelka, Staatsministerin Silke Lautenschlager und CDU-Bundestagsabgeordnete Patricia Lips.

Dass die Verbundenheit Wemelkas zu vielen Vereinen nach wie vor vorherrscht, zeigten auch die Auftritte zahlreicher Gruppen. So wurde das Programm von der Musikgesellschaft Eintracht, dem Frohsinn 1857 Klein-Krotzenburg, den Liederfreunden Hainstadt, dem Spielmanns- und Fanfarenzug der Sportvereinigung Hainstadt und dem Volkschor 1881 Klein-Krotzenburg mit gestaltet. Für die Vereinsfamilien gratulierten außerdem der Vorsitzende der Örtlichen Vereine undVerbände Klein-Krotzenburg, Theo Scholz, sowie Heinz Seipel, Vorsitzender des Kulturausschusses. Weitere Garatulanten  waren Landrat Peter Walter, Sportkreisvorsitzender Peter Dinkel und Landtagsvizepräsident Frank Lortz.  


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