CDU fordert Aufklärung zu Baumfällaktion im Naturschutzgebiet

Spahn: „Da fehlt es offensichtlich gewaltig an Unrechtsbewusstsein“

 

Als „unglaubliche Dreistigkeit“ bezeichnet die Hainburger CDU die Baumfällaktion von Thorwald Ritter und einiger Helfer auf einem Privatgrundstück zwischen Klein-Krotzenburg und Froschhausen. Auch auf einem gemeindeeigenen Grundstück hatten die vermeintlichen Umweltaktivisten Bäume abgeholzt, angeblich aus Naturschutzgründen.

Die CDU sieht hier Aufklärungsbedarf und fragt bei der Gemeinde an, ob die Aktion offiziell von Herrn Ritter angemeldet und von der Gemeinde genehmigt worden war. „Sollte keine Genehmigung vorliegen, wie aus der Presse zu entnehmen war, müssen wir uns über weitere Schritte Gedanken machen“, kündigte der stellvertretende CDU-Vorsitzende Christian Spahn an. Denn es könne nicht sein, dass sich jemand unter dem Vorwand des Naturschutzes Zutritt auf ein Privatgelände und ein Gemeindegrundstück  verschafft und einfach nach Gutdünken Bäume fällt. „Auch ein selbst ernannter Umweltguru wie Thorwald Ritter muss sich an Recht und Gesetz halten“, sagte Spahn.

Die Krönung des Ganzen sei aber, dass die Aktivisten das geschlagene Holz einfach unter sich aufgeteilt hatten. „Da fehlt es offensichtlich gewaltig an Unrechtsbewusstsein. Jeder normale Bürger muss für Holz ganz normal zahlen, nur Herr Ritter scheint zu glauben, er habe das Privileg, wo er es für richtig hält Bäume zu fällen und kostenlos mit nach Hause zu nehmen“, sagte Spahn. Die CDU begrüßt, dass die Besitzer des Privatgrundstücks Strafanzeige bei der Polizei in Seligenstadt gestellt haben.

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