Unser Redaktionsmitglied Norbert Scherer führte zum Start der heißen Wahlkampfphase ein Interview mit unserem Vorstandsvorsitzenden Jürgen Harrer.

 

CDU-Redaktion:
Hallo Herr Harrer wir begrüßen Sie und möchten gleich in die Fragerunde einsteigen. Wir danken Ihnen zunächst für die Bereitschaft in der jetzigen heißen Phase (Wahlkampf und Fastnacht) für unsere Fragen bereit zu stehen.

Harrer: 
Das mache ich sehr gerne und wünsche allen noch ein herzliches Glückauf für das Jahr 2016.

CDU-Redaktion:
Herr Harrer zunächst dürfen wir sicherlich erwähnen, dass Sie ein „Jeck“ sind und sehr stark in der Fastnachtszeit eingebunden sind. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Spaß an der Fastnacht und dem sicherlich engen Zeitplan bis zur Kommunalwahl.

Harrer: 
Das ist nur zu schaffen, wenn man in beiden Themenfeldern in starken Teams zusammen arbeitet. Und sowohl die CDU Hainburg wie auch die Fastnachtsfreunde St. Wendelinus Hainstadt sind super organisiert, die Mitglieder und Förderer zeichnen sich in beiden Gruppen durch hohes Engagement und starken Zusammenhalt aus. Als One-Man-Show könnte man weder in der Fastnacht noch in der Politik bestehen. Und natürlich spielt auch die Familie eine ganz wichtige Rolle, die mich in der etwas arbeitsintensiveren Zeit unglaublich unterstützt.

CDU-Redaktion:
Sie sind Vater von 3 Kindern. Man sagt Ihnen nach, dass Sie sich trotz der ganzen Arbeit neben ihrem Beruf die Zeit mit ihren Kindern nie nehmen lassen. Wie ist es zu schaffen, alles unter einem Hut zu bringen und dennoch immer ein Lächeln auf den Lippen zu haben?

Harrer: 
Naja, grundsätzlich sollte man ja Spaß an dem haben, wofür man sich einsetzt. Und das ist bei mir der Fall. Und ich kann mich nur deshalb ehrenamtlich in diesem Maß engagieren, weil ich eine tolle Familie habe, die mich nicht nur stark unterstützt, sondern auch mithilft. Meine Partnerin ist bei der Jungen Union als Pressesprecherin im Einsatz und tanzt in der Showtanzgruppe „Tanzrausch“ der Fastnachtsfreunde, meine Töchter tanzen bei den „Girlies“ der Fastnachtsfreunde. Bei allem Engagement für Beruf und Ehrenamt gilt aber: Die Familie hat immer Vorrang.  

CDU-Redaktion:
Wir haben erfahren, dass es in Hainburg lediglich die CDU, die SPD, die Grünen und die BFH geschafft haben, eine Liste zur Kommunalwahl aufzustellen. Stimmt Sie dies eher nachdenklich oder eher freudig?

Harrer: 
Weder noch – wir schauen auf uns, unser Programm und haben klare Vorstellungen, wie wir Hainburg mit unserer starken CDU-Mannschaft weiter nach vorne bringen.

CDU-Redaktion:
Sie haben eine Truppe zusammengestellt, die sich um verschiedene Belange kümmert, eine starke Truppe wie man lesen konnte. Sind da Personen dabei, die sie besonders hervorheben möchten?

Harrer: 
Ich bin sehr froh, dass wir 37 Persönlichkeiten gefunden haben, die zur Kommunalwahl für die CDU antreten. Von daher müsste ich jeden einzelnen hier nennen. Die Hainburger CDU ist bekannt dafür, dass wir eng zusammen stehen, sehr zielorientiert Politik machen und sich jeder mit seinen Stärken einbringen kann. Und das ist auch das ganze Geheimnis: Uns gelingt es, unsere Stärken zu bündeln und für unsere Gemeinde einzusetzen. Das schafft in Hainburg niemand besser als die CDU.

CDU-Redaktion:
Einige altgediente und starke Persönlichkeiten sind nicht mehr dabei, wie beispielhaft Herr Kemmerer. Welche Gründe hatte dies? Wollte man diese nicht mehr dabei haben?

Harrer: 
Um Gottes willen, nein! Bei uns wird niemand aus Altersgründen aussortiert – im Gegenteil. Wir schätzen es sehr, dass unsere CDU-Mannschaft alle Alters- und Berufsschichten vertritt. Aber natürlich legen wir niemandem Steine in den Weg, wenn er oder sie sagt: „Das war es für mich.“ Und so hat beispielsweise Franz Kemmerer gesagt: „Ihr Lieben, ich bin 80 Jahre alt, das ist für mich eine kleine Zäsur, jetzt sollen mal andere ran.“ Wir sind Franz unendlich dankbar für das, was er für die Gemeinde und die CDU in all den Jahrzehnten seines ehrenamtlichen Wirkens geschaffen und gemeistert hat. Und er ist ja nicht „aus der Welt“ und wird uns sicherlich noch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dies gilt übrigens für alle, die in der künftigen Legislaturperiode aus privaten oder beruflichen Gründen nicht mehr dabei sind, also auch Otmar Winter, Georg Flohr und Frank Euler.

CDU-Redaktion:
Wenn Sie sich von den Bürgern (weiblich und männlich) etwas wünschen könnten, was wäre dies:  Dass sie vermehrt zur Wahl gehen oder dass sie ausschließlich CDU wählen?

Harrer: 
Natürlich hoffe ich, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger am 6. März zur Wahl gehen. Und natürlich wünsche ich mir auch, dass wir die breite Mehrheit der Wählerinnen und Wähler mit unserem Programm und unserer Mannschaft überzeugen können, in Hainburg CDU zu wählen.

CDU-Redaktion:
Herr Harrer, Sie haben klar und deutlich geäußert, dass Sie die absolute Mehrheit wieder erreichen möchten. Warum wird Ihnen dies Ihrer Meinung nach gelingen?

Harrer: 
Weil wir in der Vergangenheit bewiesen haben, dass wir sehr verantwortungsvoll mit unserer Mehrheit umgegangen sind und Hainburg sehr ordentlich entwickelt haben. Schauen Sie sich die hervorragende Versorgung von Plätzen in den Hainburger Kindertagesstätten, die Betreuungsmöglichkeiten an unseren Schulen, die Sanierung vieler Ortsstraßen an, die Weiterentwicklung des ehemaligen Schandflecks an der Offenbacher Landstraße oder auch die Verhandlungen zum Stromkonzessionsvertrag – um nur einige Beispiele zu nennen. Und weil wir einen klaren Blick für die Zukunftsthemen haben, verlässliche Politik betreiben und das stärkste Team aufbieten.

CDU-Redaktion:
Man sagt, dass die Grünen sich auch hier in Hainburg der CDU angenähert hätten. Gäbe es eine Kollation mit den Grünen, wenn es rechnerisch nicht ausreicht?

Harrer: 
Die Hainburger Grünen sind ein politischer Konkurrent, den wir ernst nehmen. Aber gerade die Hainburger Grünen betreiben eine sehr klientelorientierte Politik. Und sie werden sehr stark von einer Person beeinflusst, nämlich Thorwald Ritter. Da sind wir anders aufgestellt. Die CDU engagiert sich für die breite Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger. Auch deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir auch künftig die Mehrheit in der Hainburger Gemeindevertretung stellen.

CDU-Redaktion:
In Hainburg hat man die Flüchtlingsproblematik im Griff. Scheinbar gibt es hier kaum Probleme. Man möchte fast sagen: Die Bürger merken gar nicht, dass es Flüchtlinge gibt. Spiegelt dies die Hainburger Mentalität wieder? Sind die Hainburger also ein liebenswertes Völkchen?

Harrer: 
Natürlich sind die Hainburger ein liebenswertes Völkchen! Und Hainburg hat eine dauerhafte Erfahrung im Umgang mit Flüchtlingen und Asylsuchenden aus der ganzen Welt. Es ist vorbildlich, wie sich die Gemeinde, aber auch besonders die vielen Ehrenamtlichen, um die Belange der fast 200 Flüchtlinge, die in Hainburg untergebracht sind, kümmern. Und natürlich hat es auch in Hainburg Herausforderungen gegeben, die es zu lösen galt. Das ist allen Beteiligten bislang aber sehr gut gelungen.

CDU-Redaktion:
Was werden Sie am 06.03. um 20 Uhr machen? Wo werden Sie zu finden sein?

Harrer: 
Das hängt davon ab, wie schnell die einzelnen Wahlbezirke ausgezählt sind und wir ein Ergebnis vorliegen haben. Ich gehe davon aus, dass wir um 20 Uhr im Gasthaus „Zum Löwen“ mit vielen Christdemokraten und Bürgerinnen und Bürgern eine Wahlparty feiern werden und wir sagen können: Hainburg hat auch die nächsten fünf Jahre eine starke CDU-Mehrheit in der Gemeindevertretung, die eine verlässliche, bürgernahe Politik macht.  

 

CDU-Redaktion:
Wir wünschen Ihnen und allen anderen CDU Kandidaten für die Kommunalwahl 2016  Glück auf

 

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